Für das kommende Jahr 2012 zusätzlich zu allen guten Wünschen die Empfehlung, Konsequenzen aus der nachfolgenden Zeichnung zu ziehen.

                   

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                          

 

(Zeichnung und Text von Beate Heinen, die seit vielen Jahren in der Rhein-Zeitung fast täglich ernste, heitere und nachdenklich machende Skizzen veröffentlicht. Die obige nachdenklich machende Zeichnung stammt aus dem Jahr 2004)

  

Der Vorsatz, zu denjenigen gehören zu wollen, die geistig nicht per Anhalter fahren, wäre eine wichtige Konsequenz für das kommende Jahr 2012

 

Diese Lebensweisheit sagt,

 - dass man dort, wo in schulischen Einrichtungen eng eingegrenzte kulturelle Vorgaben anerzogen werden, darauf hinweist, dass Kultur stets verschiedene Facetten hat. Und das man bei Kulturlosigkeit darauf hinweist, dass kulturelle Rahmen nötig sind, um Werte der Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft     zu transportieren.

- Dass man dort, wo der Kapitalismus in der Meinungswelt dominiert, an die richtigen Aussagen der kommunistischen Lehre erinnert. Und dass man dort, wo  der Kommunismus in der Meinungswelt dominiert, an die Vorteile der freien Marktwirtschaft erinnert.

 - Dass man dort, wo nur eine Religion in der Meinungswelt dominiert, darauf hinweist, dass andere Glaubenslehren nachvollziehbare Gründe gehabt haben, sich zu etablieren. Und dass man dort, wo eine Vielfalt von Religionen die Menschen verunsichern, auf die Stärke einer gemeinsamen Religion hinweist.

 - Dass man dort, wo eine politische Ideologie herrscht, auf der Notwendigkeit von Gedankenfreiheit besteht.  Und dass man dort, wo eine zu große Vielfalt politischer Richtungen eingetreten ist, vor den Nachteilen einer Meinungszersplitterung warnt.

 - Dass man dort, wo im Alltag um einen herum alle einer Meinung sind, darauf hinweist, dass man sich auch irren kann. Und dass man dort, wo alle unterschiedlich oder gegeneinander denken, versucht Meinungsvielfalt zu bündeln.

Dass man die Maxime des Sokrates beherzigt, sich stets eine eigene Meinung zu bilden und geistig kritisch und selbstständig zu bleiben. Wer aber aus Bequemlichkeit nur „glauben“ möchte und wer lieber vorgefertigte Denkmuster bevorzugt oder nicht anders kann, für den ist die obige Zeichnung wertlos und der sollte auch diese Webseite schnell wieder verlassen. Denn er wird sich in ihr überfordert fühlen.